Flucht, Hunger, Elend: Der Südsudan blickt in den Abgrund

Flucht, Hunger, Elend: Der Südsudan blickt in den Abgrund

Michele Angelo Kooperation mit WORLD VISION Deutschland e.V.

Die Lage in Südsudan wird für hunderttausende Flüchtlinge immer katastrophaler. Diese Fotos aus Flüchtlingscamps sprechen von Hunger, Angst und menschenunwürdigen Lebensbedingungen. Sie zeigen zugleich, wie World Vision Hilfe organisiert.

Drei Jahre nach der Gründung ihres unabhängigen Staates leben die meisten Südsudanesen aus Angst vor Gewalt außerhalb ihrer Heimatorte und werden in diesem Jahr keine Ernten einbringen können. Über 1,5 Millionen Menschen wurden seit Ausbruch bürgerkriegsähnlicher Kämpfe Ende 2013 vertrieben, 400.000 sind in Nachbarländer geflohen. Rund vier Millionen Menschen sind auf gespendete Nahrungsmittel angewiesen, und geschätzte 250.000 Kinder benötigen in den kommenden Wochen dringend Behandlungen gegen akute Mangel- und Unterernährung.

Hungersnot kündigt sich an

Die Gefahr einer Hungersnot wächst und die Zahl der Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind, ebenso – aber der Hilfsaufruf der Vereinten Nationen für Südsudan in Höhe von 1,8 Milliarden US-Dollar ist bisher nicht einmal zur Hälfte finanziert.

Appell an die Regierungen: Handeln Sie jetzt!

Daher warnen sieben internationale Hilfsorganisationen – darunter auch World Vision – heute eindringlich vor dem ‚Aus ihrer Hilfsprojekte‘, falls Regierungen und internationale Geber nicht entschlossener gegen die humanitäre Krise vorgehen.

World Vision fordert die deutsche Bundesregierung auf, mehr diplomatisches und finanzielles Engagement zu zeigen, damit der Konflikt gelöst und eine humanitäre Katastrophe abgewendet werden kann.

Bitte unterstützen auch Sie die Menschen in Südsudan – zum Beispiel mit einer Spende für unsere humanitären Hilfsmaßnahmen.

Quelle : http://blog.worldvision.de

Danke fürs durchlesen sagt euch Michele Angelo

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